Unsere Neuigkeiten

Aktionstag an der Umweltbildungsstation

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Am letzten Samstag (05.05.18) fand in Aschaffenburg-Schweinheim die feierliche Eröffnung der neuen Umweltbildungsstation der Stadt Aschaffenburg statt. Auf dem Gelände wurde zudem der große "Aschaffenburg-summt!"-Aktionstag ausgerichtet. Den ganzen Tag wurde ein buntes Programm zum Anschauen, Zuhören und Mitmachen für die ganze Familie geboten.

Nach der Eröffnungsrede von Oberbürgermeister Klaus Herzog, sprach Cornelis Hemmer von der Stiftung Mensch und Umwelt zur Initiative "Deutschland summt!" und zur Zusammenarbeit mit dem lokalen Bündnis "Aschaffenburg summt!". Zum Abschluss des offiziellen Teils gab es noch einen launigen Dialog zwischen Hannah Diehl (Stadt AB), Walther Peeters (Imker Damm) und Daniel Feldmann (LBV), den Ansprechpartnern vom Aktionsbündnis "Aschaffenburg summt!".

Nun konnte die neue Umweltbildungsstation besichtigt werden. Es waren viele verschiedene Stände aufgebaut, so dass es allerhand zu erfahren und zu entdecken gab. Am AB-summt!-Aktionsstand konnten Kinder etwas zum Thema Bienen malen oder am Glücksrad mit Bienen-Quiz ein Honigbonbon gewinnen. Zudem gab es AB-summt!-Honig der Dämmer Imker zu kaufen. Die Stadt Aschaffenburg verteilte Samentütchen mit einer Mischung heimischer Blühpflanzen, am Stand des Bund Naturschutz wurden eifrig Insektenhotels gebastelt und auch die Privatschule Krauß versorgte die Gäste mit Informationen und neuen Gartenpflanzen. Zu einem erfrischenden Getränk aus naturverträglichem Anbau kam man an diesem warmen Maitag am Stand des LBV-Streuobstprojektes "Schlafraffenburger". Darüber hinaus gab es noch viele weitere Stände und Möglichkeiten auf dem Gelände.

Im weiteren Programm drehte sich alles um die Biene. Ellen Kalkbrenner, 2. Vorsitzende des LBV, trug ein amüsantes - aber auch zum Nachdenken anregendes - Bienengedicht vor. Lisa Fleckenstein spielt auf ihrer Gitarre und sang dazu zwei Bienenlieder, was im Publikum große Begeisterung hervorrief. Zudem spielte Birgit Merget vom Bienenzuchtverein AB-Damm ein kleines Theaterstück mit Bienen-Fingerpuppen, was die kleinen Gäste der Veranstaltung in ihren Bann zog. Des Weiteren war die Wanderausstellung "Bayern summt!" zu Gast. Die Ausstellung bietet interessante Informationen über Wildbienen, andere Bestäuberinsekten und biologische Vielfalt. Sie können die Ausstellung auch noch den kommenden Wochenenden besuchen (12./13.05. + 19./20.05. jeweils von 11.00 - 17.00 Uhr)!

Wir bedanken uns bei allen Helfern für die erfolgreiche Durchführung und bei allen Gästen fürs Kommen!

 

Das Bienengedicht und den Eröffnungsdialog können Sie hier auf der Homepage noch einmal nachlesen.

BIENENGEDICHT

ERÖFFNUNGSDIALOG

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Interview im FRIZZ-Magazin

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In der Mai-Ausgabe vom "FRIZZ - Das Magazin für Aschaffenburg"

ist ein AB-summt-Interview mit Projektkoordinator Daniel Feldmann erschienen.

 

Der Artikel kann unter folgendem Link gelesen werden:

Interview - FRIZZ-Magazin

Bienen-Aktion im Hefner-Alteneck

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Das Projekt "Das Hefner-Alteneck summt!" widmet sich den kleinen, summenden Lebewesen - unseren Wildbienen. Damit soll ein Beitrag dazu geleistet werden Lebensräume für Wildbienen zu schaffen -auch mitten in der Stadt - mitten im Hefner-Alteneck-Viertel. Der Familienstützpunkt Hefner-Alteneck hatte zu dieser Aktion aufgerufen.

Bei der ersten Veranstaltung am 26.04.18 wurden kleine Insektenhotels zum Mitnehmen - zusammen mit dem Bund Naturschutz - gebaut. Beim 2. Veranstaltungstag am 03.05.18 wurde eine Blühfläche angelegt und ein großes Insektenhotel mit Porenbetonsteinen, Lehm und Schilfröhrchen errichtet.

Die Pflanzen wurden von der Gärtnerei Löwer gespendet. Der Bund Naturschutz hat die gesamte Aktion unterstützt, mitgebaut und z. T. auch Material mitgebracht. Die Porenbetonsteine werden noch fertig gestellt (mit weiteren Schilfstängeln befüllt).

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für diese gelungene Aktion!

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Ein Bienengarten für das JUKUZ

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Wir freuen uns sehr, dass das JUKUZ sich am bundesweiten Pflanzwettbewerb "Wir tun was für Bienen" beteiligt!

Hier der Bericht zu dem Projekt:

"Wir haben im Außengelände einen Bereich bienenfreundlich bepflanzt, um auf das Thema aufmerksam zu machen. Mit den Kindern die täglich in der Nachmittagsbetreuung im Haus sind haben wir ein Stück Gelände, das mit Rindenmulch abgedeckt war umgegraben, Sand untergemischt, damit der Boden nicht mehr so fett ist, eine kleine Beetabgrenzung zum Schutz vor Rindenmulch eingebaut und schließlich bienenfreundliche Stauden gepflanzt und eine Mini-Bienenwiese ausgesät.

Im Laufe der nächsten Woche wollen wir noch ein Insektenhotel anbringen. Dann wird noch regelmäßig gegossen, und das Wachsen beobachtet und bewundert.

Zum Schluss hängen wir noch eine Information aus, damit jede*r nachlesen kann was und warum hier passiert ist, und wer gepflanzt hat.

Flächengröße: 14 m²

Pflanzliste:

STAUDEN: Königskerze, Polster-Glockenblume, Zwerg-Mannstreu, Duft-Veilchen, Lavendel, Kartäuser Nelke, Blaukissen, Dichtblütiger Ziest, Vielblättriges Johanniskraut, Verzweigter Rittersporn, Wiesen-Margerite, Einfachblühende Stockrose, Blüten Salbei, Große Skabiose, Bartfaden, Zwergrose

SAMEN: Blühmischung von “Aschaffenburg summt!”

Informationen zur Gruppe:

Die Gruppe besteht aus Kindern der Nachmittagsbetreuung die im Hause stattfindet. Alle an diesem Tag anwesenden Kinder, es waren nur 6, halfen mit Begeisterung mit. Die meisten Kinder haben syrische Wurzeln, einer wollte unbedingt die Rose einpflanzen, weil er sie noch aus Syrien kennt. Beim gemeinsamen Arbeiten sprachen wir über Eichhörnchen und ihre Nusssuche, Regenwürmer, ob sie beißen, was die Pflanzen brauchen zum Wachsen, und warum nur mache Blumen Pollen für Bienen haben. Das alles ergab sich ungezwungen bei der Arbeit."

Text und Bilder: Monika Blum

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Naturführung "Summende Streuobstwiesen"

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Am vergangenen Sonntagmorgen (22.04.18) trafen sich in Aschaffenburg-Obernau rund 50 Naturinteressierte, um an der Führung „Die summenden Streuobstwiesen von Obernau“ teilzunehmen. Bei herrlichem Wetter wurde der Lebensraum Streuobstwiese erkundet, und  es wurden einige seiner Bewohner vorgestellt. Die Apfelbäume standen wunderbar in Blüte und gaben  so eine schöne Kulisse ab. An verschiedenen Stationen wurde eine  der prägenden Kulturlandschaften unserer Region vorgestellt. Dabei wurde u. a. auch der gefährdete Steinkauz angesprochen, welcher am bayerischen Untermain sein wichtigstes Verbreitungsgebiet in Bayern hat. Auch auf das Projekt „Schlaraffenburger“  wurde eingegangen. Durch dieses soll der Erhalt von Streuostwiesen durch eine wirtschaftliche Nutzung sichergestellt werden. Dann ging es zum summenden Teil der Veranstaltung. Die auf der Streuobstwiese lebenden Honigbienen-Völker wurden präsentiert. Die Bienen waren sehr fleißig, und man konnte sie schon aus einiger Entfernung summen hören. Neben den Honigbienen wurde aber auch auf die Gefährdung unserer Wildbienen eingegangen. Es wurde dabei u. a. aufgezeigt wie wichtig die bestäubenden Insekten für unsere Lebensmittelproduktion sind. Die Initiative „Aschaffenburg summt!“ möchte daher unsere Stadt bienenfreundlicher gestalten und ruft zum Mitsummen auf. Zum Abschluss gab es dann noch Honigbrote und Schlaraffenburger  Apfelschorle für alle Teilnehmer, um die leckeren Erzeugnisse von der Streuobstwiese gleich vor Ort zu probieren.

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Vortrag im summenden Martinushaus

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Als die Gäste am vergangenen Dienstag (10.04.18) den Vortragssaal des Martinushauses in Aschaffenburg betraten, wurde Sie bereits von einem lauten Summen begrüßt. An der Leinwand lief ein Filmaufnahme von den Bewohner des Hausdaches. Seit Sommer letzten Jahres leben dort nämlich mehrere Bienenvölker. Grund genug um dort nun, im Rahmen der sogenannten Dienstagsgespräche, einen Vortrag über "Aschaffenburg summt!" abzuhalten. Daniel Feldmann, Projektkoordinator von Seiten des Landesbund für Vogelschutz (LBV), begrüßte die zahlreichen Gäste, erzählte im Anschluss allerhand interessantes zum Thema Bienen, und natürlich auch über die aktuellen Entwicklungen und Veranstaltungen von "Aschaffenburg summt!". Unterstützt wurde er dabei von Johanna Keck vom Bienenzuchtverein Aschaffenburg-Damm. Sie ist die Imkerin, welche die Martinushaus-Bienen betreut, und konnte so natürlich viele Informationen aus erster Hand vermitteln. Nach dem Vortrag konnten dann Brote mit Martinushaus-Honig probiert werden, die der Bildungsreferenten des Hauses - Burkard Vogt - zuvor persönlich zubereitet hatte. Dabei konnten noch einige Fragen beantwortet werden, und viele nahmen sich noch von den ausgelegten Samentütchen mit heimischen Blütenpflanzen mit, um ihren Garten oder Balkon nun auch noch etwas mehr zum Summen zu bringen.   

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