Unsere Neuigkeiten

Streuobstfest am Godelsberg

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Rund um Streuobst und Äpfel drehte sich das Streuobstfest „Aschaffenburg summt am Godelsberg“ am Sonntag, den 09. September 2018. Die Veranstaltung beginnt mit einer besonderen Preisverleihung: Groß und Klein sind anwesend, als das Schlaraffenburger Streuobstprojekt – ursprünglich ein Projekt des Landesbunds für Vogelschutz - zum dritten Mal die Auszeichnung der »UN-Dekade Biologische Vielfalt« erhält, die Bürgermeister Jürgen Herzing (SPD) überreicht. Mit dem Schlaraffenburger Streuobstprojekt setzen sich Alexander Vorbeck und sein Team in besonderem Maßefür den Erhalt, eine nachhaltige Nutzung und die Vermittlung der biologischen Vielfalt ein, indem sie regionales Streuobst erhalten und vermarkten und sich mit Bildungsarbeit und vielfältigen Aktivitäten für den Schutz der heimischen Streuobstwiesen engagieren.

Ohne Bienen keine Äpfel – Schlaraffenburger, die Imker aus Damm sowie der Landesbund für Vogelschutz sind mit mehreren Ständen vertreten, die Initiative „Aschaffenburg summt!“, ein Zusammenschluss der Stadt Aschaffenburg, der Dämmer Imker und des LBVs, wird von dem Projektleiter Daniel Feldmann vorgestellt. Unter den imposanten Speierlings-Bäumen lehnen sich die Gäste zurück, genießen die Schlaraffenburger-Getränke und kleine Speisen, unterstützt vom Verein der Spessartfreunde und von der Urbani-Häcke von Katrin Orth. Bei einer Streuobstführung und einer Kräuterführung erfahren die Anwesenden eine Menge darüber, was den Lebensraum Streuobst so wertvoll für Tiere und Pflanzen macht, was am Untermain so wächst und wie es zubereitet werden kann. Im Lauf des Nachmittags mit Eseln und Ponies vom Pensionsstall Winkler manche Kinderträume wahr – eine Erfrischung erhalten die Kleinen unter den Apfelbäumen, wo sie mit Helfern des Landesbunds für Vogelschutz Apfelsaft pressen. Auch die Insekten werden gewürdigt – nachdem sich die Besucher am „Aschaffenburg summt!“-Stand über bestäubende Insekten informieren haben, können sie mit ihren Kindern am LBV-Mitmachstand Bienenhotels bauen oder das Hornissennest bewundern, das kunstvoll in einen Speierlingsbaum gebaut wurde.

Ein apfelsüßer Tag neigt sich dem Ende zu und konnte Alt und Jung begeistern – für die Streuobstwiesen am Untermain, die den Obstfreunden in diesem Jahr eine besonders große Ernte bescheren.

Text: Judith Henkel

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Insektenführung in Schweinheim

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Überall ist die Rede von Insektensterben, von Bienen, von Blühflächen. Die Initiative „Aschaffenburg summt“ wurde eigens dazu ins Leben gerufen. Doch welche Insekten kommen hier bei uns überhaupt vor? Wie leben sie und wie sehen sie aus?
Nur wenige kennen sich mit dieser sechsbeinigen Tiergruppe wirklich aus. Einer von ihnen ist Steffen Scharrer, der sich schon im Studium mit Wildbienen beschäftigte. Und er gibt sein Wissen weiter - so wie am Samstag, den 11. August, als er rund 30 Interessierten bei einer Führung des Landesbunds für Vogelschutz (LBV) im Naturschutzgebiet „Ehemaliger Standortübungsplatz“ in Aschaffenburg zeigt, was im Magerrasen, an Steilwänden, im Wald oder am Teich so kreucht und fleucht.

Eine neue Erkenntnis für die Teilnehmer ist beispielsweise der Unterschied zwischen Bienen und Wespen, die beide zu den Hautflüglern zählen: „Sie haben eine unterschiedliche Ernährungsweise“, erklärt Steffen Scharrer. „Während die Bienen als Vegetarier auf den Blütennektar angewiesen sind, versorgen die Wespen ihre Larven mit Fleisch von toten oder gefangenen Tieren“.
Außerdem sehen die wenigsten Bienen und Wespen wirklich so aus, wie die meisten sich Bienen oder Wespen vorstellen: gelb-schwarz, vergleichsweise groß…denn es gibt sehr viele Arten mit unterschiedlichem Erscheinungsbild und Verhalten. Viele von ihnen sind hochspezialisiert und sehr selten. Einige Wespen, wie die Schlupfwespen, haben keinen Wehrstachel, können also auch nicht stechen. Stattdessen haben sie einen Legestachel, mit dem sie ihre Eier in andere Wirtsorganismen legen, aus denen die Larven dann schlüpfen. Dies ist nicht unbedingt sympathischer, aber doch faszinierend. „Ganz allgemein haben nur die Weibchen einen Stachel, ob nun bei den Hummeln, bei den Bienen oder einigen Wespen“, weiß der Experte. Bei den Bienen, von denen es über 500 Arten gibt, unterscheidet man u.a. nach Mund-, Bein- und Bauchsammlern. An diesen Stellen nehmen die Bienen den Pollen auf und transportieren ihn zur nächsten Pflanze - so findet die Bestäubung statt.

Ob Blutbiene, Blauflügelige Ödlandschrecke oder Russischer Bär - die Exkursion hat allen Insektenfreunden sehr gefallen. Mit einem veränderten Blick betrachten die Teilnehmer nun angestochene Blätter, die auf Gallwespen oder Gallfliegen hinweisen, oder kleine Löcher im Sand, wo Laufkäfer und Sandbienen wohnen. Eine Teilnehmerin sagt: „Man kann jahrelang von der Natur lernen, auch wenn man sich dabei nur 2-3 m bewegt“.

Text: Judith Henkel

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175 Jahre Bienenzuchtverein AB-Damm

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Am ersten Sonntag im August (05.08.) feierte der Bienenzuchtverein Aschaffenburg-Damm ein großes Fest zu seinem 175-jährigen Bestehen. Damit sind die Dämmer Imker der älteste Bienenzuchtverein in Bayern. Nach einem Festgottesdienst in der St. Michaelskirche zogen die Imker in ihren gelben Poloshirts auf die schön hergerichtete Feiermeile in der teilweise für den Festbetrieb gesperrten Dorfstraße am Alten Feuerwehrhaus in Damm. Am Mittag erfolgte ein Festakt mit vielen prominenten Gästen, wie z. B. dem Bayerischen Justizminister Prof. Dr. Bausback. Auch etliche befreundete Vereine kamen zum Gratulieren. Bei herrlichem Sommerwetter war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Zudem konnten verschiedene Infostände (u. a. von „Aschaffenburg summt!“) und eine Ausstellung von historischen und aktuellen Imkerartikeln angeschaut werden. Es wurden auch die Ergebnisse einer tollen Aktion des Bienenzuchtvereins vorgestellt. Der Verein hatte dazu aufgerufen neue Blühflächen anzulegen, um Nahrungsquellen für Bienen und andere Insekten zu schaffen. Über 100 Teilnehmer folgten diesem Aufruf, und so kamen insgesamt mehr als 6.500 m² mit bunten Blumen zusammen. Mit Hilfe der Bayerischen Honigprinzessin Doris Grünbauer wurden unter den Mitmachenden am Jubiläumstag kleine Preise verlost. Am Nachmittag erfolgte dann die offizielle Einweihung eines neuen Lehrbienenstandes, an welchem der Bienenzuchtverein künftig angehende Neu-Imker ausbilden wird. Auf dem Gelände wurde gleichzeitig ein Insektenhotel eröffnet, das durch die Bürgermeister der Stadt Aschaffenburg gestiftet wurde, und unter Mithilfe von Schülern der Privatschule Krauß gebaut wurde. Künftig soll in diesem Bereich auch noch ein Lehrpfad zum Thema Bienen angelegt werden. Es war eine wirklich schöne Feier, welche die Imker mit Herzblut organisiert hatten. „Aschaffenburg summt!“ sagt nochmal: Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum und alles Gute für die Zukunft eures sympathischen Vereins!!!

 

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Bienen-Projektwoche an der FakS

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An der Fachakademie für Sozialpädagogik (FakS) in Aschaffenburg, wurde im Juli diesen Jahres eine Projektwoche durchgeführt. Dabei wurde von der Lehrerin Birgit Kähler auch die Thematik "Bienen" und "Aschaffenburg summt!" eingebracht. Einen Bericht der summenden Projektwoche und eine von den Schülern erstellte Broschüre können Sie sich hier anschauen:

 

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Die NAJU summt beim Völkerfest

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Beim "Brüderschaft der Völker"-Fest auf dem Aschaffenburger Volksfestplatz summte es an einem Stand der Naturschutzjugend (NAJU) kräftig. Die NAJU des Landesbund für Vogelschutz (LBV) begeistert seit über 25 Jahren junge Leute für die Natur. Das Team war am Samstag- und Sonntagnachmittag mit einem Aktionsstand beim Fest vertreten. In diesem Jahr grifft die bunte Truppe dabei das Thema "Aschaffenburg summt!" auf. Kinder, Jugendliche und Junggebliebene wurden an einem Bastelstand zum Mitmachen einladen. Außerdem gab es jede Menge Informationen über (Wild-)Bienen und deren Lebensräume.

Bilder von der Veranstaltung folgen in Kürze.

 

AB-summt! bei "Aschaffenburg erleben"

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Auf der Internetseite des Online-Mediums "Aschaffenburg erleben" sind zuletzt zwei Bericht zu "Aschaffenburg summt!" erschienen. In einem Interview mit Projektkoordinator Daniel Feldmann geht es um die Hintergründe der Initiative. Zudem wird über die Ziele und über aktuelle Projekte berichtet. Im zweiten Bericht geht es um das 175-jährige Vereinsjubiläum des Bienenzuchtvereins Damm, der ja einer der Bündnispartner von "Aschaffenburg summt!" ist.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

Interview zu AB-summt!

Bericht Imkerjubiläum