Unsere Neuigkeiten

Auftaktveranstaltung "Blühende Vielfalt"

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Insektensterben, Rückgang der Vogelarten, Verschwinden der Reptilien – zerstören wir unsere eigene Lebensgrundlage? Der Landesbund für Vogelschutz (LBV) nimmt diese erschreckende Entwicklung nicht tatenlos zur Kenntnis. Mit dem neuen Projekt „Lasst es blühen! Bunte Vielfalt für Kleinostheim“ setzt die LBV-Kreisgruppe Aschaffenburg für die Erhaltung unserer Natur und für die Rettung der heimischen Tier- und Pflanzenarten ein.

Ziel des Projekts ist es, in Kleinostheim eine blühende Modellgemeinde zu schaffen, dabei suchen wir die Zusammenarbeit mit der Gemeinde, dem Bauhof, den Landwirten, Imkern, Verbänden, aber natürlich auch mit Privatpersonen. Im Jahr 2019 wird das LBV-Projekt dabei durch den bayerischen Naturschutzfonds aus Mitteln der Glücksspirale gefördert. Mit im Boot ist bereits der Kleinostheimer Verein Unbezahlbar, der einen Gemeinschaftsgarten angelegt hat.

Am Sonntag, den 07.07. fand von 10 bis 15 Uhr die Auftaktveranstaltung zu dem neuen Blühprojekt statt. Im LBV-Naturerlebnisgarten in Kleinostheim gab es nach einer Begrüßung durch den LBV-Vorsitzenden Dr. Norbert Schäffer und den Kleinostheimer Bürgermeister Dennis Neßwald ein buntes Programm mit vielen Informationen rund um das Thema Thema Blühende Vielfalt, "Aschaffenburg summt!" und Insekten. Für das leibliche Wohl war mit Schlaraffenburger und einem lokalen Caterer gesorgt.

Text: Judith Henkel

 

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Die NAJU summt beim Völkerfest

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Beim "Brüderschaft der Völker"-Fest auf dem Aschaffenburger Volksfestplatz summte es an einem Stand der Naturschutzjugend (NAJU) kräftig. Die NAJU des Landesbund für Vogelschutz (LBV) begeistert seit über 25 Jahren junge Leute für die Natur. Das Team war am Samstag- und Sonntagnachmittag mit einem Aktionsstand beim Fest vertreten. In diesem Jahr grifft die bunte Truppe dabei auch das Thema "Aschaffenburg summt!" auf. Kinder, Jugendliche und Junggebliebene wurden an einem Bastelstand zum Mitmachen einladen. Außerdem gab es Informationen über (Wild-)Bienen und deren Lebensräume.

Imker-Damm beim Volksfestumzug

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Bei herrlichem Sonnenschein und sehr heißen Temperaturen, traf sich eine große Gruppe der Imkerinnen und Imker des Bienenzuchtvereins Aschaffenburg-Damm zur Aufstellung des Volksfestumzuges am Samstag den 22.06. in der Lindenallee. Von hier zog der große Festzug mit Trachten-, Schützenvereinen, Musikgruppen und Pferdegespannen von der Innenstadt auf den Volksfestplatz. Der Bienenzuchtverein repräsentierte dabei die Imkerei von früher und heute. An der Spitze der Gruppe wurde das Vereinsschild von einem Jungimker getragen. Danach folgten zwei kostümierte Zeidler (Imker im Mittelalter) mit ihrer Armbrust und eine aufgeblasene Bienenkönigin mit ihrem Hofstaat, der von gelb gekleideten Imkerinnen und Imker dargestellt wurde. Die Zuschauer des Zuges wurde von der Dämmer Gruppe mit leckeren Honigbonbons versorgt. Der Umzug war eine sehr gelungene Sache, und die Teilnehmer ließen sich anschließend im Festzelt das eine oder andere Maß Bier munden.

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Kulturwerkstatt Unterafferbach summt!

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Am 08. und 09. Juni stand bei der Unterafferbacher Kulturwerkstatt die Tür offen: Jung und Alt waren herzlich willkommen und konnten einiges über Bienen erfahren. Schon am Eingang in den Hof gab es alte Bienenkästen zu bestaunen, die bereits vor über 100 Jahren von Imkern genutzt wurden.

Auch der Landesbund für Vogelschutz (LBV) war unter der Leitung von Markus Dümig mit einem großen Stand dabei, informierte über "Aschaffenburg summt!", naturnahe Gärten, regionales Saatgut und konnte einige Kinder für die Lebensweise der Bienen mit einem Quiz begeistern. Nachmittags berichtete die Honigbiene Hertha den Zuschauern kindgerecht aus ihrem Alltag mit 30.000 Geschwistern. Der Imker Jan Bareins, der auch zusammen mit seiner Frau die Kulturwerkstatt leitet, zeigte den Kindern, wie er seine Bienen hält und woher man eigentlich den Honig bekommt. Dazu gab es eine anschauliche Ausstellung der "Honigküche" mit vielen Informationsmaterialien. 

Bei einem Stück Kuchen und bestem Wetter konnten so wieder neue "Mitsummer" gefunden werden!

Text: Judith Henkel

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Summen in der Privatschule Krauß

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In der Privatschule Krauß wird es demnächst noch stärker Summen als ohnehin schon. Der Elternbeirat hat sich bereit erklärt der Projektgruppe um Lehrerin Stefanie Maurer ein Bienenvolk zu finanzieren. Die Planungen hierfür sind bereits abgeschlossen. Schulleitung und Eltern ziehen an einem Strang, und ab Herbst soll ein Bienenvolk auf dem Schuldach einziehen. Es wird eine BienenAG geben, die von einem freiwilliger Helfer vom Bienenzuchtverein AB-Damm unterstützt wird. Der nächste Schritt ist nun, dass für die Bienen natürlich auch Futter in nächster Umgebung angeboten werden soll. Hierfür ist geplant, dass mit Pflanzcontainern der Schulhof zur Bienenweide umfunktioniert werden könnte. Auch dabei will der Elternbeirat noch einmal finanziell Unterstützung für die Anschaffung von Hochbeeten bieten. So macht die Entwicklung zur insektenfreundlichen Schule weiterhin große Fortschritte. Die Schule hat kürzlich auch einen Dokumentationsbogen mit der Bewerbung als Umweltschule abgeschickt, der auch explizit das Thema Insekten als einen Schwerpunkt hat. Weiter ist zu berichten, dass das Insektenhotel der Schule, errichtet neben einer Blühfläche an der Aschaff, sehr stark angenommen wird. Eine Zeitlang waren die Schüler beim Gärtnern umschwirrt von kleinen bauwütigen Wildbienen. Jetzt ist es gerade ein wenig ruhiger geworden, aber viele der Löcher wurden besiedelt. Hier wartet nun die nächste Generation von Wildbienen auf ihren Ausflug.

Stadt AB plant Blühflächenkonzept

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Die Stadt Aschaffenburg möchte sich ein umfassendes Konzept für Blühflächen und zur Förderung der Artenvielfalt zulegen. Einstimmig hat der Haupt- und Finanzsenat des Stadtrats diesen Plan am 24.06. gebilligt. Dabei geht es zum einen darum, die Projekte zum Arten- und Biotopschutz, die zum Teil bereits seit 1999 laufen, zusammenzufassen und weiter zu entwickeln. Es soll zum anderen ein Kataster entstehen, auf welchen Flächen Aschaffenburgs zusätzlich noch etwas zum Insekten- und Artenschutz getan werden kann - ob innerstädtisch oder außerhalb des Siedlungsgebietes. Drittens soll ein städtisches Förderprogramm zum Kauf von Saatgut und Pflanzen dazugehören. Einbetten will das Aschaffenburger Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz das alles in ein breites Angebot zur Bewusstseinsbildung, Schulungen und Beratung der Bürger.

Quelle: Main-Echo