Weltbienentag

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Ein großer Tag für ein kleines Tier

Die Bedeutung von Bienen als Bestäuber für Biodiversität und Ernährungssicherheit ist elementar für die Menschheit. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat den 20. Mai als World Bee Day ausgerufen. Damit unterstreicht die Weltgemeinschaft auch die Erkenntnis über den Rückgang der weltweiten Bienenpopulation und den dringenden Schutz der Bienen.

"Diese Herausforderungen betreffen die ganze Welt, wenn auch mit unterschiedlicher Intensität. Dazu gehören: Bereitstellung einer nachhaltigen und ausreichenden Nahrungsmittelproduktion, Anpassung an den Klimawandel, Verringerung der natürlichen Ressourcen wie Ackerland und Wasserversorgung, starke Preisschwankungen bei landwirtschaftlichen Rohstoffen usw.", betont Dejan Židan, slowenische Minister für Landwirtschaft und stellvertretender Ministerpräsident.

 Slowenien hatte den Antrag auf Initiative des Slowenischen Imkerbundes eingebracht. Dem Antrag hatten sich 115 Länder u.a. alle EU-Länder, Brasilien, China, Rußland, und die USA angeschlossen. In der Vergangenheit gab es schon mehre Versuche anderer Initiativen, die es jedoch nicht durch das strenge Prozedere der UNO schafften.

Warum der 20.Mai?

Anton Janscha (auch Janša) wurde am 20. Mai 1734 in Bresniza geboren und war ein slowenischer Hofimkermeister von Maria Theresia in Wien. Er gilt als Erfinder der ersten Zargenbetriebsweise und war Rektor der weltweit ersten modernen Imkerei-Schule. Er ist Verfasser zahlreicher Bücher über Bienenzucht und Imkerei. Janscha gilt als Erfinder des Krainer Bauernstockes, den er aus den in der Krain üblichen Horizontalbeuten entwickelte. Eine abgewandelte Variante davon ist  in jüngster Zeit besonders in Deutschland wieder populär geworden.

 

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