Unsere Neuigkeiten

2019

Summen in der Privatschule Krauß

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In der Privatschule Krauß wird es demnächst noch stärker Summen als ohnehin schon. Der Elternbeirat hat sich bereit erklärt der Projektgruppe um Lehrerin Stefanie Maurer ein Bienenvolk zu finanzieren. Die Planungen hierfür sind bereits abgeschlossen. Schulleitung und Eltern ziehen an einem Strang, und ab Herbst soll ein Bienenvolk auf dem Schuldach einziehen. Es wird eine BienenAG geben, die von einem freiwilliger Helfer vom Bienenzuchtverein AB-Damm unterstützt wird. Der nächste Schritt ist nun, dass für die Bienen natürlich auch Futter in nächster Umgebung angeboten werden soll. Hierfür ist geplant, dass mit Pflanzcontainern der Schulhof zur Bienenweide umfunktioniert werden könnte. Auch dabei will der Elternbeirat noch einmal finanziell Unterstützung für die Anschaffung von Hochbeeten bieten. So macht die Entwicklung zur insektenfreundlichen Schule weiterhin große Fortschritte. Die Schule hat kürzlich auch einen Dokumentationsbogen mit der Bewerbung als Umweltschule abgeschickt, der auch explizit das Thema Insekten als einen Schwerpunkt hat. Weiter ist zu berichten, dass das Insektenhotel der Schule, errichtet neben einer Blühfläche an der Aschaff, sehr stark angenommen wird. Eine Zeitlang waren die Schüler beim Gärtnern umschwirrt von kleinen bauwütigen Wildbienen. Jetzt ist es gerade ein wenig ruhiger geworden, aber viele der Löcher wurden besiedelt. Hier wartet nun die nächste Generation von Wildbienen auf ihren Ausflug.

Stadt AB plant Blühflächenkonzept

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Die Stadt Aschaffenburg möchte sich ein umfassendes Konzept für Blühflächen und zur Förderung der Artenvielfalt zulegen. Einstimmig hat der Haupt- und Finanzsenat des Stadtrats diesen Plan am 24.06. gebilligt. Dabei geht es zum einen darum, die Projekte zum Arten- und Biotopschutz, die zum Teil bereits seit 1999 laufen, zusammenzufassen und weiter zu entwickeln. Es soll zum anderen ein Kataster entstehen, auf welchen Flächen Aschaffenburgs zusätzlich noch etwas zum Insekten- und Artenschutz getan werden kann - ob innerstädtisch oder außerhalb des Siedlungsgebietes. Drittens soll ein städtisches Förderprogramm zum Kauf von Saatgut und Pflanzen dazugehören. Einbetten will das Aschaffenburger Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz das alles in ein breites Angebot zur Bewusstseinsbildung, Schulungen und Beratung der Bürger.

Quelle: Main-Echo 

Infotag Honigbiene im Schönbusch

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Der Bienenzuchtverein Aschaffenburg-Damm baute am Sonntag, den 19.05.19 bei herrlichem Sonnenschein einen großen Infostand am Eingang vom Park Schönbusch auf. Im Rahmen der Bayerntour Natur wurde ein interessanter Aktionstag zum Thema "Honigbiene" geboten. Das Motto des Tages lautete "Die Honigbiene - kleines Insekt mit großer Wirkung". Die Dämmer Imker informierten persönlich und mit Info-Tafeln über: Bienen, Bestäubung, Imkern und alles drum herum. Die vielen interessierten Gäste bekamen Wissenswertes zu Honigbienen, Wildbienen und anderen Insekten zu hören. Natürlich gab es zudem auch reichlich Informationen zu „Aschaffenburg summt!“, und wie jeder Einzelne seinen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt leisten kann. Es waren auch Waben ausgestellt, bei denen man Bienen hinter Glas beobachten konnte. Diese Schaubeute war der absolute Magnet der Veranstaltung. Hier konnte man die Königin des Bienenvolkes suchen oder ihrem Volk bei der Arbeit zusehen. Außerdem konnte Honig getestet oder sich über das „Imkern auf Probe“ informiert werden. Es wurden auch Samentütchen mit einer lokalen Blühmischung verteilt. So wurde ein spannendes Ausflugsziel für die ganze Familie geboten. Insgesamt kamen an diesem Tag rund 300 Besucher an den Infostand.

 

 

 

 

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Vortrag Bienenbäume

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Großes Interesse an Bienenbäumen der Zukunft

Einen hervorragenden Vortrag lieferte Klaus Körber am 26. April in der Maingauhalle Kleinostheim zum Thema „Bienenbäume der Zukunft“ ab. Der Vortrag, veranstaltet durch den Bienenzuchtverein Kleinostheim und den Obst- und Gartenbauverein aus Kleinostheim, richtete sich bei freiem Eintritt allgemein an alle interessierten Personen aus Fach- und Privatbereichen. Dementsprechend kamen erfreulicherweise mit 155 Zuhörern mehr Besucher als erwartet in die Halle.


Der Sachgebietsleiter für Baumschule und Gartenbau an der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim konnte direkt aus dem Nähkästchen plaudern, da in Veitshöchheim bereits seit Jahren mit verschiedenen Sträuchern und Bäumen geforscht wird. Gerade im Zuge des Klimawandels zeichnete Herr Körber ein düsteres Bild aus dem letztjährigen Dürresommer 2018. Denn nicht nur die Landwirtschaft hatte Ernteeinbußen oder Komplettausfälle, insbesondere bei Raps und Mais, zu verzeichnen. Auch Sträucher und Bäume in Städten und Gemeinden waren von der Hitze betroffen, wovon viele in Folge von Wassermangel eingingen. Weiter erläuterte der Referent, wie man anhand der richtigen Auswahl an Gehölzen das Trachtangebot für Bienen verbessert und verlängert.


Erst kürzlich warnte der Deutsche Wetterdienst, bei weiterhin anhaltender Trockenheit, vor einem erneuten Dürresommer in diesem Jahr. Durch die Dürre haben unter anderem auch die deutschen Wälder zu leiden. Wie das Landwirtschaftsministerium kürzlich mitteilte, müssten allein durch die Schäden aus 2018 knapp 114.000 Hektar Wald wieder aufgeforstet werden. Das entspricht einer Fläche der Größe des Saarlands.


Unsere Umwelt zu schützen, ihr zu begegnen mit an die veränderten Gegebenheiten angepassten Sträuchern und Bäumen bei gleichzeitigem Nutzen für Honig- und Wildbienen, Hummeln sowie Schmetterlinge, war Herr Körbers großer Anspruch an die zahlreichen Zuhörer in Kleinostheim.


Text: Patrick Müller

 

Führung "Summende Streuobstwiesen"

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Am Morgen des 28.04.2019 trafen sich in Aschaffenburg-Obernau, trotz frischer Temperaturen und Weißem Sonntag, 15 Naturinteressierte, um an der Führung „Die summenden Streuobstwiesen von Obernau“ teilzunehmen. Zumindest sollte es, entgegen anderslautender Prognosen, an diesem Vormittag trocken bleiben. Es wurde der Lebensraum Streuobstwiese erkundet, und dabei auch einige seiner Bewohner vorgestellt. An verschiedenen Stationen wurde eine der prägenden Kulturlandschaften unserer Region vorgestellt. Dabei wurde zum Beispiel auch der gefährdete Steinkauz angesprochen, welcher am bayerischen Untermain sein wichtigstes Verbreitungsgebiet in ganz Bayern hat. Auch auf das Projekt „Schlaraffenburger“ wurde eingegangen. Durch dieses soll der Erhalt von Streuostwiesen durch eine wirtschaftliche Nutzung sichergestellt werden. Dann ging es zum summenden Teil der Veranstaltung. Die auf der Streuobstwiese lebenden Honigbienen-Völker wurden präsentiert. Die Bienen waren sehr fleißig, und man konnte sie schon aus einiger Entfernung summen hören. Neben den Honigbienen wurde aber auch auf die Gefährdung unserer Wildbienen eingegangen. Es wurde dabei u. a. aufgezeigt wie wichtig die bestäubenden Insekten für unsere Lebensmittelproduktion sind. Die Initiative „Aschaffenburg summt!“ möchte daher unsere Stadt bienenfreundlicher gestalten und ruft zum Mitsummen auf. Zum Abschluss konnten die Teilnehmer noch Informationsmaterialien oder ein Glas Honig mitnehmen. Und dann kam sogar auch noch die Sonne heraus…

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Ausflug zum "Hortus insectorum"

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Am Sonntag, den 07. April veranstaltete der Bienenzuchtverein Aschaffenburg-Damm bei herrlichem Sonnenschein eine Ganztagesfahrt zum "Hortus insectorum" (= Garten der Insekten) in Herrieden, einem naturnahen Modellgarten mit günstigen Lebensbedingungen für Insekten. Die Fahrt kam aus Anlass des 175-jährigen Vereinsjubiläums zustande. Insgesamt waren 46 Naturliebhaber und Imker an Bord des Busses. Sie wurden vor Ort herzlich von Gastgeber Markus Gastl begrüßt. Dieser führte die Gruppe zunächst durch den "Hortus insectorum", welcher in drei verschiedenen Zonen aufgeteilt war, und erklärte dessen Aufbau. Es wurden gab dort viele Wildbienen und andere Insekten zu sehen. Zudem wurde auch die seltene Gelbbauchunke gesichtet und ein Laubfrosch gehört. Es gab viele Tipps und Anregungen, wie man seinen eigenen Garten in ein lebendiges und ansprechendes Ökosystem verwandeln kann, und zudem ein wirksamer Insekten- bzw. Bienenschutz funktioniert. Eine zweite Besichtigung führt dann am Nachmittag durch den "Hortus Felix" (= Garten des Glücks), bei dem es auch um das Thema "Permakultur" geht. Es wurde vermittelt, wie man mit ganz einfachen Mitteln einen naturnahen Garten gestalten kann. In beiden Gärten wurde nichts verschwendet, sondern immer alles im Garten belassen und möglichst wieder verwendet. Am Ende waren alle Teilnehmer begeistert, und nahmen viele Ideen für den eigenen Garten mit nach Hause. 

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