Unsere Neuigkeiten

2019

Infotag Honigbiene im Schönbusch

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Der Bienenzuchtverein Aschaffenburg-Damm baute am Sonntag, den 19.05.19 bei herrlichem Sonnenschein einen großen Infostand am Eingang vom Park Schönbusch auf. Im Rahmen der Bayerntour Natur wurde ein interessanter Aktionstag zum Thema "Honigbiene" geboten. Das Motto des Tages lautete "Die Honigbiene - kleines Insekt mit großer Wirkung". Die Dämmer Imker informierten persönlich und mit Info-Tafeln über: Bienen, Bestäubung, Imkern und alles drum herum. Die vielen interessierten Gäste bekamen Wissenswertes zu Honigbienen, Wildbienen und anderen Insekten zu hören. Natürlich gab es zudem auch reichlich Informationen zu „Aschaffenburg summt!“, und wie jeder Einzelne seinen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt leisten kann. Es waren auch Waben ausgestellt, bei denen man Bienen hinter Glas beobachten konnte. Diese Schaubeute war der absolute Magnet der Veranstaltung. Hier konnte man die Königin des Bienenvolkes suchen oder ihrem Volk bei der Arbeit zusehen. Außerdem konnte Honig getestet oder sich über das „Imkern auf Probe“ informiert werden. Es wurden auch Samentütchen mit einer lokalen Blühmischung verteilt. So wurde ein spannendes Ausflugsziel für die ganze Familie geboten. Insgesamt kamen an diesem Tag rund 300 Besucher an den Infostand.

 

 

 

 

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Vortrag Bienenbäume

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Großes Interesse an Bienenbäumen der Zukunft

Einen hervorragenden Vortrag lieferte Klaus Körber am 26. April in der Maingauhalle Kleinostheim zum Thema „Bienenbäume der Zukunft“ ab. Der Vortrag, veranstaltet durch den Bienenzuchtverein Kleinostheim und den Obst- und Gartenbauverein aus Kleinostheim, richtete sich bei freiem Eintritt allgemein an alle interessierten Personen aus Fach- und Privatbereichen. Dementsprechend kamen erfreulicherweise mit 155 Zuhörern mehr Besucher als erwartet in die Halle.


Der Sachgebietsleiter für Baumschule und Gartenbau an der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim konnte direkt aus dem Nähkästchen plaudern, da in Veitshöchheim bereits seit Jahren mit verschiedenen Sträuchern und Bäumen geforscht wird. Gerade im Zuge des Klimawandels zeichnete Herr Körber ein düsteres Bild aus dem letztjährigen Dürresommer 2018. Denn nicht nur die Landwirtschaft hatte Ernteeinbußen oder Komplettausfälle, insbesondere bei Raps und Mais, zu verzeichnen. Auch Sträucher und Bäume in Städten und Gemeinden waren von der Hitze betroffen, wovon viele in Folge von Wassermangel eingingen. Weiter erläuterte der Referent, wie man anhand der richtigen Auswahl an Gehölzen das Trachtangebot für Bienen verbessert und verlängert.


Erst kürzlich warnte der Deutsche Wetterdienst, bei weiterhin anhaltender Trockenheit, vor einem erneuten Dürresommer in diesem Jahr. Durch die Dürre haben unter anderem auch die deutschen Wälder zu leiden. Wie das Landwirtschaftsministerium kürzlich mitteilte, müssten allein durch die Schäden aus 2018 knapp 114.000 Hektar Wald wieder aufgeforstet werden. Das entspricht einer Fläche der Größe des Saarlands.


Unsere Umwelt zu schützen, ihr zu begegnen mit an die veränderten Gegebenheiten angepassten Sträuchern und Bäumen bei gleichzeitigem Nutzen für Honig- und Wildbienen, Hummeln sowie Schmetterlinge, war Herr Körbers großer Anspruch an die zahlreichen Zuhörer in Kleinostheim.


Text: Patrick Müller

 

Führung "Summende Streuobstwiesen"

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Am Morgen des 28.04.2019 trafen sich in Aschaffenburg-Obernau, trotz frischer Temperaturen und Weißem Sonntag, 15 Naturinteressierte, um an der Führung „Die summenden Streuobstwiesen von Obernau“ teilzunehmen. Zumindest sollte es, entgegen anderslautender Prognosen, an diesem Vormittag trocken bleiben. Es wurde der Lebensraum Streuobstwiese erkundet, und dabei auch einige seiner Bewohner vorgestellt. An verschiedenen Stationen wurde eine der prägenden Kulturlandschaften unserer Region vorgestellt. Dabei wurde zum Beispiel auch der gefährdete Steinkauz angesprochen, welcher am bayerischen Untermain sein wichtigstes Verbreitungsgebiet in ganz Bayern hat. Auch auf das Projekt „Schlaraffenburger“ wurde eingegangen. Durch dieses soll der Erhalt von Streuostwiesen durch eine wirtschaftliche Nutzung sichergestellt werden. Dann ging es zum summenden Teil der Veranstaltung. Die auf der Streuobstwiese lebenden Honigbienen-Völker wurden präsentiert. Die Bienen waren sehr fleißig, und man konnte sie schon aus einiger Entfernung summen hören. Neben den Honigbienen wurde aber auch auf die Gefährdung unserer Wildbienen eingegangen. Es wurde dabei u. a. aufgezeigt wie wichtig die bestäubenden Insekten für unsere Lebensmittelproduktion sind. Die Initiative „Aschaffenburg summt!“ möchte daher unsere Stadt bienenfreundlicher gestalten und ruft zum Mitsummen auf. Zum Abschluss konnten die Teilnehmer noch Informationsmaterialien oder ein Glas Honig mitnehmen. Und dann kam sogar auch noch die Sonne heraus…

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Ausflug zum "Hortus insectorum"

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Am Sonntag, den 07. April veranstaltete der Bienenzuchtverein Aschaffenburg-Damm bei herrlichem Sonnenschein eine Ganztagesfahrt zum "Hortus insectorum" (= Garten der Insekten) in Herrieden, einem naturnahen Modellgarten mit günstigen Lebensbedingungen für Insekten. Die Fahrt kam aus Anlass des 175-jährigen Vereinsjubiläums zustande. Insgesamt waren 46 Naturliebhaber und Imker an Bord des Busses. Sie wurden vor Ort herzlich von Gastgeber Markus Gastl begrüßt. Dieser führte die Gruppe zunächst durch den "Hortus insectorum", welcher in drei verschiedenen Zonen aufgeteilt war, und erklärte dessen Aufbau. Es wurden gab dort viele Wildbienen und andere Insekten zu sehen. Zudem wurde auch die seltene Gelbbauchunke gesichtet und ein Laubfrosch gehört. Es gab viele Tipps und Anregungen, wie man seinen eigenen Garten in ein lebendiges und ansprechendes Ökosystem verwandeln kann, und zudem ein wirksamer Insekten- bzw. Bienenschutz funktioniert. Eine zweite Besichtigung führt dann am Nachmittag durch den "Hortus Felix" (= Garten des Glücks), bei dem es auch um das Thema "Permakultur" geht. Es wurde vermittelt, wie man mit ganz einfachen Mitteln einen naturnahen Garten gestalten kann. In beiden Gärten wurde nichts verschwendet, sondern immer alles im Garten belassen und möglichst wieder verwendet. Am Ende waren alle Teilnehmer begeistert, und nahmen viele Ideen für den eigenen Garten mit nach Hause. 

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Infoabend im Löwer-Gartencenter

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Eine Veranstaltung der Obst-und Gartenbauvereine Aschaffenburg Damm und Schweinheim, dem Kreisverband für Gartenbau und Landespflege, der Gärtnerei Löwer, dem Landesbund für Vogelschutz und Frankonia Samen: Das Volksbegehren hat es gezeigt - nur gemeinsam sind wir stark. Am Freitag, den 5. April, hat Gustav Löwer in seine Gärtnerei eingeladen, um für einen insektenfreundlichen Garten zu werben. Werner Oberle begrüßte die Gäste aufs Herzlichste und freute sich über die volle Halle. Viele Dokumente zu dem Thema und kleine Samentütchen lagen zum Mitnehmen bereit. Lebendig erzählte im Anschluss Gustav Löwer von seinen Anfängen, als er die Firma von seinem Vater übernahm. Schnell wurde ihm klar, dass er neue Wege gehen muss, um seine Gesundheit zu erhalten und die Umwelt zu schonen. "Damals wurde man dafür noch ausgelacht", meinte er. Er verwies auch auf die vielen bienenfreundlichen Pflanzen, die ringsumher in der Halle aufgebaut waren. Es muss ein Umdenken stattfinden, da waren sich alle einig. "Die modernen Gärten aus Stein, die schönen gefüllten Blüten, der gepflegte Rasen, davon sollte man sich in Zukunft verabschieden", sagte Werner Oberle. Herr Hessel von Frankonia Samen erläuterte anschaulich, welche Samen für welche Böden geeignet sind und was es alles zu beachten gilt,  wenn man eine Blühfläche anlegen möchte. Nach der Pause, in der vom Süßen Löwer Getränke und Nussecken spendiert wurden, stellte Richard Kalkbrenner vom Landesbund für Vogelschutz das Projekt „Aschaffenburg summt“ vor, ein Gemeinschaftsprojekt des LBV, der Stadt Aschaffenburg und der Dämmer Imker zum Erhalt der Natur vor unserer Haustür. "Der LBV wird mit seinem Blühflächenteam auch bei dem Projekt „Der Landkreis Aschaffenburg summt“  aktiv mit dabei sein", meinte er. Eine flammende Abschlussrede wurde von Otmar Seidel gehalten. Jeder ist gefordert, alle können was tun. Wir haben nur diese eine Welt. Geben wir unser Bestes, um sie für nachkommende Generationen zu erhalten.

Text: Ellen Kalkbrenner

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Vortrag "Bienenfreundlich Gärtnern"

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Der Saal im  Mehrgenerationenhaus in Goldbach war  mit 60 Leuten vollbesetzt. Seit dem Volksbegehren ist das Interesse an diesem wichtigen Thema noch gestiegen. Bernd Bergmann weiß wovon er redet, hat er doch einen eigenen Gartenbaubetrieb. Deshalb konnte er aus seinen reichen Schatz an Erfahrungen berichten. Anhand einer Präsentation mit vielen beispielhaften Bildern, nahm er die Zuschauer mit auf eine Reise durch die unterschiedlichsten Gartenformen. Herrliche Naturgärten bei denen die Insekten sich des Lebens freuen, tote Steinwüsten wo kein Grün zu finden ist, bepflanzte Balkone und Kübel auf Terrassen. Bernd Bergmann klärte die Gäste auf was jeder  gegen das Insektensterben tun kann. Er hatte eine Liste von bienenfreundlichen Blumen, Stauden und Gewächsen mitgebracht die reißenden Absatz fand.  Zu beachten ist beim Pflanzen die Art des Bodens, Der Sonnenstand und wieviel Platz habe ich zur Verfügung meinte er. Auch wie man eine größere Fläche in eine Blühwiese verwandelt, wusste er genau.  Man kann viel falsch machen beim Bearbeiten und beim Kauf des Samens. Bernd Bergmann hatte auch eine Tüte Blühmischung mitgebracht, die er herum gehen ließ. Als Leiter des LBV Arbeitskreises Schmetterlinge, konnte er genau benennen welche Blüten besonders gerne von ihnen angeflogen werden.  Vor sich auf dem Tisch hatte er eine Pflanze stehen die er besonders anpries. Nach einigem Überlegen kamen die Gäste drauf, um was sich dabei handelt. Die bei Menschen unbeliebte, aber für einige Schmetterlingsarten, zur Eiablage immens wichtige Brennesel. Gerne beantwortete der Referent alle Fragen und der Abend dauerte länger als geplant was aber niemanden störte. Hatten doch alle Anwesenden eine Menge gelernt. Wenn nur jeder einen Teil davon umsetzt, ist schon eine Menge gewonnen.

Text: Ellen Kalkbrenner

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