Unsere Neuigkeiten

2019

Führung "Summende Streuobstwiesen"

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Am Morgen des 28.04.2019 trafen sich in Aschaffenburg-Obernau, trotz frischer Temperaturen und Weißem Sonntag, 15 Naturinteressierte, um an der Führung „Die summenden Streuobstwiesen von Obernau“ teilzunehmen. Zumindest sollte es, entgegen anderslautender Prognosen, an diesem Vormittag trocken bleiben. Es wurde der Lebensraum Streuobstwiese erkundet, und dabei auch einige seiner Bewohner vorgestellt. An verschiedenen Stationen wurde eine der prägenden Kulturlandschaften unserer Region vorgestellt. Dabei wurde zum Beispiel auch der gefährdete Steinkauz angesprochen, welcher am bayerischen Untermain sein wichtigstes Verbreitungsgebiet in ganz Bayern hat. Auch auf das Projekt „Schlaraffenburger“ wurde eingegangen. Durch dieses soll der Erhalt von Streuostwiesen durch eine wirtschaftliche Nutzung sichergestellt werden. Dann ging es zum summenden Teil der Veranstaltung. Die auf der Streuobstwiese lebenden Honigbienen-Völker wurden präsentiert. Die Bienen waren sehr fleißig, und man konnte sie schon aus einiger Entfernung summen hören. Neben den Honigbienen wurde aber auch auf die Gefährdung unserer Wildbienen eingegangen. Es wurde dabei u. a. aufgezeigt wie wichtig die bestäubenden Insekten für unsere Lebensmittelproduktion sind. Die Initiative „Aschaffenburg summt!“ möchte daher unsere Stadt bienenfreundlicher gestalten und ruft zum Mitsummen auf. Zum Abschluss konnten die Teilnehmer noch Informationsmaterialien oder ein Glas Honig mitnehmen. Und dann kam sogar auch noch die Sonne heraus…

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Ausflug zum "Hortus insectorum"

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Am Sonntag, den 07. April veranstaltete der Bienenzuchtverein Aschaffenburg-Damm bei herrlichem Sonnenschein eine Ganztagesfahrt zum "Hortus insectorum" (= Garten der Insekten) in Herrieden, einem naturnahen Modellgarten mit günstigen Lebensbedingungen für Insekten. Die Fahrt kam aus Anlass des 175-jährigen Vereinsjubiläums zustande. Insgesamt waren 46 Naturliebhaber und Imker an Bord des Busses. Sie wurden vor Ort herzlich von Gastgeber Markus Gastl begrüßt. Dieser führte die Gruppe zunächst durch den "Hortus insectorum", welcher in drei verschiedenen Zonen aufgeteilt war, und erklärte dessen Aufbau. Es wurden gab dort viele Wildbienen und andere Insekten zu sehen. Zudem wurde auch die seltene Gelbbauchunke gesichtet und ein Laubfrosch gehört. Es gab viele Tipps und Anregungen, wie man seinen eigenen Garten in ein lebendiges und ansprechendes Ökosystem verwandeln kann, und zudem ein wirksamer Insekten- bzw. Bienenschutz funktioniert. Eine zweite Besichtigung führt dann am Nachmittag durch den "Hortus Felix" (= Garten des Glücks), bei dem es auch um das Thema "Permakultur" geht. Es wurde vermittelt, wie man mit ganz einfachen Mitteln einen naturnahen Garten gestalten kann. In beiden Gärten wurde nichts verschwendet, sondern immer alles im Garten belassen und möglichst wieder verwendet. Am Ende waren alle Teilnehmer begeistert, und nahmen viele Ideen für den eigenen Garten mit nach Hause. 

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Infoabend im Löwer-Gartencenter

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Eine Veranstaltung der Obst-und Gartenbauvereine Aschaffenburg Damm und Schweinheim, dem Kreisverband für Gartenbau und Landespflege, der Gärtnerei Löwer, dem Landesbund für Vogelschutz und Frankonia Samen: Das Volksbegehren hat es gezeigt - nur gemeinsam sind wir stark. Am Freitag, den 5. April, hat Gustav Löwer in seine Gärtnerei eingeladen, um für einen insektenfreundlichen Garten zu werben. Werner Oberle begrüßte die Gäste aufs Herzlichste und freute sich über die volle Halle. Viele Dokumente zu dem Thema und kleine Samentütchen lagen zum Mitnehmen bereit. Lebendig erzählte im Anschluss Gustav Löwer von seinen Anfängen, als er die Firma von seinem Vater übernahm. Schnell wurde ihm klar, dass er neue Wege gehen muss, um seine Gesundheit zu erhalten und die Umwelt zu schonen. "Damals wurde man dafür noch ausgelacht", meinte er. Er verwies auch auf die vielen bienenfreundlichen Pflanzen, die ringsumher in der Halle aufgebaut waren. Es muss ein Umdenken stattfinden, da waren sich alle einig. "Die modernen Gärten aus Stein, die schönen gefüllten Blüten, der gepflegte Rasen, davon sollte man sich in Zukunft verabschieden", sagte Werner Oberle. Herr Hessel von Frankonia Samen erläuterte anschaulich, welche Samen für welche Böden geeignet sind und was es alles zu beachten gilt,  wenn man eine Blühfläche anlegen möchte. Nach der Pause, in der vom Süßen Löwer Getränke und Nussecken spendiert wurden, stellte Richard Kalkbrenner vom Landesbund für Vogelschutz das Projekt „Aschaffenburg summt“ vor, ein Gemeinschaftsprojekt des LBV, der Stadt Aschaffenburg und der Dämmer Imker zum Erhalt der Natur vor unserer Haustür. "Der LBV wird mit seinem Blühflächenteam auch bei dem Projekt „Der Landkreis Aschaffenburg summt“  aktiv mit dabei sein", meinte er. Eine flammende Abschlussrede wurde von Otmar Seidel gehalten. Jeder ist gefordert, alle können was tun. Wir haben nur diese eine Welt. Geben wir unser Bestes, um sie für nachkommende Generationen zu erhalten.

Text: Ellen Kalkbrenner

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Vortrag "Bienenfreundlich Gärtnern"

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Der Saal im  Mehrgenerationenhaus in Goldbach war  mit 60 Leuten vollbesetzt. Seit dem Volksbegehren ist das Interesse an diesem wichtigen Thema noch gestiegen. Bernd Bergmann weiß wovon er redet, hat er doch einen eigenen Gartenbaubetrieb. Deshalb konnte er aus seinen reichen Schatz an Erfahrungen berichten. Anhand einer Präsentation mit vielen beispielhaften Bildern, nahm er die Zuschauer mit auf eine Reise durch die unterschiedlichsten Gartenformen. Herrliche Naturgärten bei denen die Insekten sich des Lebens freuen, tote Steinwüsten wo kein Grün zu finden ist, bepflanzte Balkone und Kübel auf Terrassen. Bernd Bergmann klärte die Gäste auf was jeder  gegen das Insektensterben tun kann. Er hatte eine Liste von bienenfreundlichen Blumen, Stauden und Gewächsen mitgebracht die reißenden Absatz fand.  Zu beachten ist beim Pflanzen die Art des Bodens, Der Sonnenstand und wieviel Platz habe ich zur Verfügung meinte er. Auch wie man eine größere Fläche in eine Blühwiese verwandelt, wusste er genau.  Man kann viel falsch machen beim Bearbeiten und beim Kauf des Samens. Bernd Bergmann hatte auch eine Tüte Blühmischung mitgebracht, die er herum gehen ließ. Als Leiter des LBV Arbeitskreises Schmetterlinge, konnte er genau benennen welche Blüten besonders gerne von ihnen angeflogen werden.  Vor sich auf dem Tisch hatte er eine Pflanze stehen die er besonders anpries. Nach einigem Überlegen kamen die Gäste drauf, um was sich dabei handelt. Die bei Menschen unbeliebte, aber für einige Schmetterlingsarten, zur Eiablage immens wichtige Brennesel. Gerne beantwortete der Referent alle Fragen und der Abend dauerte länger als geplant was aber niemanden störte. Hatten doch alle Anwesenden eine Menge gelernt. Wenn nur jeder einen Teil davon umsetzt, ist schon eine Menge gewonnen.

Text: Ellen Kalkbrenner

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Insektenhotelbau begeistert Jung und Alt

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Wildbienen sind sein Hobby! Die Liebe zu dieser Insektengruppe bekam Dietmar Kampfmann von seinem Vater mit, der Imker war. Im Laufe viele Jahr hat sich der Mömbriser eine Menge Wissen angeeignet. Dieses gab er, gespickt mit Informationen aus eigenen Erfahrungen, an zehn Teilnehmer beim „Bau von Wildbienenhotels“ weiter. Im Werkraum der Hefner-Alteneck-Schule in Aschaffenburg entstanden so zehn Holzkästen für diese Insekten. Gefüllt wurden sie Stapelboxen mit einem gebohrten Eichenklotz und hohlen Pflanzenstängel aus Staudenknöterich und Schilf. Dass sich das Wildbienenhotel auch gleich mit Leben füllt, wird allerdings nicht garantiert! Kampfmann weiß, dass es nicht nur an der Wohnung hängt, sondern auch der Lebensraum passen muss. Vielfältige Gärten mit bunten Blüten und Kräutern helfen dann nicht nur den bedrohten Insektenarten. Neben Frauen vom Arbeitskreis Natur aus Heimbuchenthal, nahmen mehrere begeisterte Kinder an dem Bastelkurs des Landesbundes für Vogelschutz (LBV) teil.

Text: Thomas Staab

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Pflanzenverschenkbörse im JUKUZ

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Zum Vorfreuen auf den Frühling fand im JUKUZ am Samstag den 13.04. eine Pflanzenverschenkbörse statt. Hier konnte man wieder Pflanzen verschenken oder geschenkt bekommen. Es herrschte reger Andrang und der Ausstellungstisch war bald voll belegt. Es war ein ständiges Kommen und Gehen, und immer wieder wurde neue Pflanzen gebracht oder geholt. Im Angebot war alles mögliche: Zimmerpflanzen, Gemüsepflänzchen, selbst beschriftete Samentütchen, aber auch Überraschungstüten oder Stauden. Außerdem bekam man noch eine Menge Infos zu "Aschaffenburg summt!", und einige Bücher über Gärten und Nisthilfen für Insekten lagen zum Schmökern aus. Auch ein Frühstück für Spätaufsteher konnte im Jugendhaus genossen werden. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Am Ende blieb fast nichts übrig. Die wenigen Reste bereichern jetzt die Außenanlagen des JUKUZ.