Unsere Neuigkeiten

Berufsschulprojekt „egal war gestern“

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Seit Anfang dieses Schuljahres läuft die zweite Runde des Projekts „egal war gestern – Richtung Nachhaltigkeit an beruflichen Schulen“. Aus nahezu allen bayerischen Regierungsbezirken beteiligen sich insgesamt 8 Schulen.  „Mit einer Vielfalt an Projekten starten die Schülerinnen und Schüler beruflicher Schulen aktiv die Umgestaltung ihrer Schule hin zu mehr Nachhaltigkeit“, sagt Laura Ensinger, Projektverantwortliche des LBV. Die Themen reichen von der Müllvermeidung und Upcycling über insektenfreundliche Blumenbeete bis hin zu regionalem und nachhaltigem Konsum. Die inhaltliche Grundlage für die Ideen bildete ein Workshop zur Bildung für nachhaltige Entwicklung mit dem Motto „Denke global, handle lokal“. Jetzt startet die Umsetzungsphase. Die Schülerinnen im Berufsvorbereitungsjahr der Johannes-de-la-Salle-Berufsschule in Aschaffenburg nähen im Rahmen des Projekts „Kulturtaschen und Blumen“ aus alten Werbebannern der Stadt Taschen und möchten im Sommer heimische Blumen im Schulhof sähen. Darüber werden sich auch unsere heimischen Wildbienen freuen.

 

Weitere Infos unter zum Projekt gibt es unter: https://egalwargestern.lbv.de/

 

Kunstvolle Bienen

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Die Künstlerin Jutta von Stralendorff hat "AB summt!" auf dem Kunstweihnachtsmarkt zum Thema gemacht . Sie hat liebevoll Bienenarten und sonstiges Krabbler auf Naturmaterial wie Holz und Stein gemalt.

 

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Eine Unterkunft für wilde Bienen

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Es wimmelt nur so von wilden Bienen, die Luft vibriert und es fällt schwer, nicht in den Bann dieses Treibens gezogen zu werden…wer kennt dieses Gefühl beim Anblick eines Insektenhotels? Fast niemand. Doch es ist möglich - und mit diesem Ziel fand am Freitag, den 26. Oktober ein Workshop zum Bau von Wildbienenhotels an der Hefner-Alteneck-Schule statt. 

„Insektenhotels, wie sie häufig im Handel zu kaufen sind, ergeben meist keinen Sinn“, erklärt der Experte Dietmar Kampfmann zu Beginn. „Dort werden beispielsweise Löwen und Zebras zusammen in eine Unterkunft einquartiert“, beschreibt er weiter. Die Teilnehmer, von den Grundschulkindern bis zu älteren Semestern, hören interessiert zu und stellen immer wieder Fragen. Zunächst wird der Aufbau der Wildbienennisthilfe gezeigt: „Wichtig ist ein Draht zum Schutz vor den LBV-Freunden“, erzählt der humorvolle Wildbienenkenner, „denn sonst bauen wir hier eine Snackbar für Spechte und andere Vögel“. Der LBV, der diesen Workshop ausrichtet, setzt sich freilich nicht nur für die Vogelwelt ein, und möchte mit Kursen wie diesen die Insekten und das Bewusstsein für sie fördern. So wurde im Voraus ausreichend Draht gekauft, und das Werkeln kann beginnen. 

 Jede Nisthilfe wird ganz individuell, Kinder und Erwachsene bohren, hämmern und schrauben. Bei Fragen ist Dietmar Kampfmann sofort zur Stelle, unterstützt von Christine Stark, die in der Hefner-Alteneck-Schule unterrichtet und immer wieder Themen aus Natur und Umwelt in den Fokus nimmt. Dabei wird unter anderem der Schulgarten naturnah gestaltet - als einer der Orte, an dem Wildbienen und andere Insekten Nahrung und Unterschlupf finden. Nach und nach entstehen die ersten schönen Hotels - voller Eifer werden Stängelteile aus Bambus, Schilf oder Knöterich verbaut, unterbrochen von kurzen Infos zu den Zusammenhängen, einem Lachen von links oder einem Ruf nach mehr Schrauben.
 
Ein Highlight kommt zum Schluss: Herr Kampfmann hat zwei Schilfröhrchen mitgebracht, die aus einem seiner Wildbienenhotels gefallen sind. Gemeinsam mit der staunenden Gruppe öffnet er sie vorsichtig am Rand und zeigt, wie die Wildbienen in solch einem Röhrchen mehrere Kammern hintereinander anlegen, jeweils ein Ei sowie Pollen für den Nachwuchs dort ablegen und mit Zwischenwänden aus Lehm verschließen. Faszinierend! Voller Tatendrang und sicher mit einer veränderten Wahrnehmung gehen die Teilnehmer am Abend nach Hause - alle mit einer Nisthilfe unter dem Arm, die im kommenden Jahr besiedelt werden kann.
 
Text: Judith Henkel
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Apfelmarkt in Waldaschaff

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Im Jahr 2018 ist uns eine besonders reiche Apfelernte beschert. Passend dazu fand am 14. Oktober in Waldaschaff der 19. Regionale Apfelmarkt statt, bei dem auch der Landesbund für Vogelschutz (LBV) mit einem Stand vertreten war. Neben der Schlaraffenburger Streuobstagentur, einer LBV-Initiative, die sich für die heimischen Streuobstwiesen und deren Vermarktung stark macht, fanden die Besucher unter dem Pavillon mit dem Eisvogel-Logo Informationen und Mitmachaktionen rund um das Thema Apfel und was so dazugehört. So auch zu "Aschaffenburg summt!".

Denn es geht um viel mehr als „nur“ um den Apfel: was unsere Region prägt und auch eine besondere Verantwortung bedeutet, sind größere Themen, die aber doch alle miteinander verbunden sind:
Es geht auch um die Wiesen. Um den Lebensraum. Um das Kulturgut. Um die vielen besonderen Arten, die hier beheimatet sind. Den Genpool, die unterschiedlichen, teils sehr alten Sorten. Und darum, das zu kennen und zu schätzen. Bei einem Streuobstquiz konnten die Besucher am LBV-Stand so einiges über Streuobstwiesen und ihre Bewohner lernen: nicht alle wussten, dass bei uns zwar kein Steinadler sein Zuhause hat, der Steinkauz sich in alten Obstbäumen jedoch sehr wohl fühlt und hier sogar einen Verbreitungsschwerpunkt besitzt. Viel Spaß hatten die Kinder auch beim Wiegen eines Apfels - ganz schön knifflig, das Gewicht richtig zu schätzen!

Auf einer Streuobstwiese gibt es viele Nützlinge, doch auch Schädlinge. Zumindest aus Bewirtschafter-Sicht. Auch dazu erfuhren die Standbesucher eine Menge - sowie über die Gesamtheit der Insekten, deren Bestäubungsleistung uns zu dem vielen leckeren Obst verhalfen. Mit dem Projekt „Aschaffenburg summt!“ setzen sich neben dem LBV viele weitere Naturschutzgruppen, Imkervereine und Privatpersonen für den Schutz und die Erhaltung der Bestäuberinsekten im Landkreis Aschaffenburg ein.

Die Streuobstwiesen, auf denen längst nicht nur der Apfel, sondern auch Birnen, Zwetschgen, Kirsche und Nüsse zu finden sind, bedeuten auch Arbeit. Doch immer mehr Menschen setzen sich für die Pflege der Streuobstwiesen ein. Für Familien und als Ausgleich vom Büroalltag ist die Arbeit in der Natur ein erfrischender und erfreulicher Ausgleich. Auch im kommenden Jahr wird es dazu, nicht nur vom LBV, viele Veranstaltungen geben.

Es geht nicht nur um den Apfel. Aber über den Apfel und den Apfelmarkt haben viele Menschen etwas vom dem „Mehr“ bewusst erfahren - und diesen Schatz vor der Haustür vielleicht mehr zu schätzen gelernt.

Text: Judith Henkel

 

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Aschaffenburger Ökomarkt

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Wärmender Sonnenschein, der Duft nach Äpfeln vom benachbarten Schlaraffenburger-Stand und das laute Rattern des Glücksrads - so fühlte sich der Ökomarkt am Stand des Landesbunds für Vogelschutz an, der am Sonntag, den 30. September in Aschaffenburg stattfand. Die Besucher erwartete wieder ein buntes Allerlei zu den Themen Ökologie und Naturschutz. Ganze Schlangen an Kindern wollten am Streuobstquiz des LBVs teilnehmen - zu jeder Zahl gab es eine andere Frage, bei der so ganz nebenbei etwas über das Leben auf den heimischen Streuobstwiesen erlernt werden konnte. Der Steinkauz und der Grünspecht, die auf den Streuobstwiesen beheimatet sind, konnten als Exponate direkt vor Ort bestaunt werden.

Auch zu der Initiative „Aschaffenburg summt!“ - einem Zusammenschluss der Stadt Aschaffenburg, der Imker aus Damm sowie des LBVs - stellten die Besucher viele Fragen. So manch einer nahm ein Glas Honig mit, und informierte sich über die Wildbienen-Nisthilfen. „Es gibt so viele verschiedene Bauweisen, und viele davon sind völlig sinnlos“, wussten die LBVler am Stand und erklärten, wie solch eine Nisthilfe für die Insekten von Nutzen sein kann. Harald Merget vom Bienenzuchtverein AB-Damm führte dann noch einige interessierte Besucher auf das Dach des nahegelegenen Martinushauses. Dort konnten die im Rahmen von "AB-summt!" aufgestellten Honigbienenvölker angeschaut werden. Zudem gab es vielfältige Informationen zum Thema Imkerei. Insgesamt prägten ein buntes Treiben und ein guter Austausch diesen sonnigen Tag. 

Text: Judith Henkel

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Improtheater mit Biene

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Die "Tabutanten" präsentierten am 15. September 2018 im Stadttheater Aschaffenburg das 6. Improtheaterfestival "Goldener Boskop". Die beiden Aschaffenburger Improvisationskünstlerinnen fordern dabei hochkarätige Schauspieler*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in speziellen Theaterdisziplinen heraus, die in unterschiedlichen Teams zu bewältigen sind. Das Publikum entscheidet, welche Teams jeweils durch Charme, Spielfreude, Wortwitz, Körpereinsatz und meisterliches Schauspiel brilliert haben.

Im diesem Jahr gab es bei der Veranstaltung als kleine Besonderheit einen „Aschaffenburg summt!“-Infostand. Hannah Diehl (Umweltamt der Stadt Aschaffenburg) und Sandra Knöppel (Ortsgruppe Bund Naturschutz) hatten diesen im Foyer des Stadttheaters aufgebaut. Es kamen vor der Veranstaltung sowie in der Pause viele Interessierte an den Stand, und informierten sich zum Thema Bienen. Premiere feierte an diesem Abend auch ein Wildbienenquiz, welches von Hannah Diehl entwickelt worden war, und beim interessierten Publikum prima ankam. Dadurch kamen die beiden Umweltschützerinnen schnell ins Gespräch, und es gab einige „Aha-Erlebnisse“ bei den Besuchern. Auch die „Tabutanten“ Gopi Christine Holzer und Simone Schmitt waren sehr aufgeschlossen und begeistert von dem Thema.

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