Unsere Neuigkeiten

Volksbegehren Artenvielfalt angelaufen

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Momentan läuft in Bayern das Volksbegehren zur Rettung der Artenvielfalt. Seit dem 31.01. kann sich jeder Wahlberechtigte in seinem Rathaus dafür eintragen. Am 30.01. gab es eine gut besuchte Auftaktveranstaltung zum Volksbegehren im Martinushaus, bei dem kompetente Experten die Problematik erläuterten. In der Fußgängerzone von Aschaffenburg werden regelmäßig Infostände aufgebaut. Bis zum 09.02.19 finden jeden Samstag Infostände im ganzen Kreis für dieses Volksbegehren statt. Bei Main-TV lief ein Bericht zum Volksbegehren, den sich unter folgendem Link anschauen können: Bericht Volksbegehren .

Sie können sich noch bis zum 13.02. im Rathaus ihres Wohnortes unter Vorlage ihres Personalausweises eintragen. Die Eintragung ist mindestens zu folgenden Zeiten möglich: werktags 8 - 12 Uhr und 13 - 16 Uhr(freitags nur vormittags), an einem Werktag bis 20 Uhr sowie an einem Samstag oder Sonntag für zwei Stunden. Einen Rathausfinder sowie weitere Informationen gibt es unter: https://volksbegehren-artenvielfalt.de/

Wir hoffen, dass möglichst viele Bienenfreundinnen und Bienenfreunde dieses gute und wichtige Vorhaben unterstützen!

 

 

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3. AB-summt-Workshop im JUKUZ

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Für den 18.01.2019 hatte das Aktionsbündnisses „Aschaffenburg summt!“ zum insgesamt 3. Workshop eingeladen. Der Einladung zu diesem Vernetzungstreffen, welches dieses Mal im Jugendkulturzentrum (JUKUZ) stattfand, waren wieder zahlreiche Vertreter aus Vereinen, Behörden, Firmen und Privatleute gefolgt. Neben vielen bekannten Gesichtern, gab es auch wieder neue Gäste, die sich bei diesem wichtigen Thema einbringen wollten.

Seit dem ersten Vernetzungstreffen von "Aschaffenburg summt!" am 02.02.2018 sind dank dem Engagement von vielen engagierten und motivierten Menschen bereits vielfältige Aktionen für unsere heimischen Bestäuber und die biologische Vielfalt in der Stadt Aschaffenburg gelaufen. Im ersten Teil der Veranstaltung wurde daher auf die Aktivitäten im Jahre 2018 zurückgeblickt. Es erfolgte eine gemeinsame Bewertung mit positiven Kommentaren, aber auch mit Ideen, was man künftig zusammen noch besser machen könnte.

Nach einer kurzen Pause bei Kaffee und Kuchen, gab es dann einen Ausblick auf das Jahr 2019, in dem es auch weiterhin noch viel zu tun und gemeinschaftlich anzupacken gibt. In kurzen Vorträgen wurden die Themen Sponsorensuche und das anstehende Volksbegehren zur Erhaltung der Artenvielfalt präsentiert. Zudem wurde der neue Arbeitskreis „Blühflächen“, initiiert vom Landesbund für Vogelschutz (LBV), vorgestellt, der in diesem Jahr seine Arbeit aufnehmen wird, um Aschaffenburg noch blütenreicher zu machen. Zum Ende des Workshops wurden weitere Planungen, Aktionen und Ideen für 2019 besprochen.

Als Abschluss wurde der Bienenfilm gezeigt, welcher in der Medienwerkstatt des JUKUZ im Rahmen eines Ferienworkshops für Kinder entstanden ist (wir haben bereits davon berichtet).

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern für den positiven Austausch an diesem bereichernden und produktiven Nachmittag. Ein großer Dank geht auch an das JUKUZ, bei dem wir dieses Mal zu Gast sein durften!

 

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AB-summt-Honig bei der Tourist-Info

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Der gute "Aschaffenburg-summt!"-Honig der fleißigen Imker des Bienenzuchtverein Aschaffenburg-Damm 1843 e. V. wird jetzt auch in Tourist-Info der Stadt Aschaffenburg präsentiert und verkauft.

Die Tourist-Info liegt bekanntermaßen am Schlossplatz, direkt neben der Stadtbibliothek.

Hier wurden die Honiggläser so platziert, dass nun auch Gäste von Aschaffenburg oder einheimische Besucher der Tourist-Info auf das Projekt aufmerksam werden, und sich sogleich mit dem leckeren Bienenerzeugnis versorgen können.

Unser Dank geht an Frau Waltraud Gulder (Bereichsleiterin Touristik), die uns hier freundlicherweise  unterstützt hat!

 

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Volksbegehren "Rettet die Bienen"

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"Aschaffenburg summt!" unterstützt das Volksbegehren „Rettet die Bienen und Schmetterlinge – Stoppt das Artensterben“, nachdem das bayerische Innenministerium dieses am 15. November zugelassen hat. 

Wir setzen uns gemeinsam mit Aktiven des LBV, BUND, der Linken, der ÖDP, der Freien Wähler, der SPD und der Grünen in einem lokalen Aktionsbündnis für die Teilnahme möglichst vieler Bürger/innen ein!

 

„Die größte Chance für den Naturschutz seit Jahrzehnten.“

Es ist eine historisch einmalige Chance und wir sind nur noch einen Schritt ins Rathaus davon entfernt, diese Chance zu nutzen. Beim Volksbegehren „Rettet die Bienen!“ geht es vor allem darum, in ganz Bayern einen Biotopnetzverbund zu schaffen und das Ausbringen von Pestiziden einzudämmen. Nicht nur, um Bienen, Schmetterlingen und Vögeln bessere Überlebenschancen zu verschaffen, sondern dem gesamten Artenreichtum in unserem Land.

 

An den Gewässern sollen Uferrandstreifen verpflichtend vor Pestizid- und Düngeausbringungen geschützt werden. In mehreren Artikeln soll das Naturschutzgesetz direktdemokratisch so verbessert werden, dass die Lebensgrundlagen von uns allen gesichert werden und gefährdeten Arten geholfen wird. In der landwirtschaftlichen Ausbildung sollen die Gründe des dramatischen Artenschwunds der letzten Jahrzehnte zum Lehrinhalt gemacht werden. Auch für den Ausbau der biologischen Landwirtschaft soll es gesetzlich festgelegte Ziele geben. Das wirksamste Naturschutzgesetz in Europa entsteht!

 

Das Volksbegehren ist keine Initiative gegen die Landwirtschaft. Die bäuerlich arbeitenden Familienbetriebe sind vielmehr genauso Leidtragende einer verfehlten Agrarpolitik, die sie in ein System des „Wachsen oder Weichen“ drängt und zu einem gigantischen Höfesterben geführt hat. Wir wollen die bäuerliche, kleinräumig arbeitende Landwirtschaft mit dem Gesetz stärken und ihr eine neue Perspektive geben.

 

Vom 31. Januar bis zum 13. Februar 2019 hat das Innenministerium die 14-tägige Eintragungsfrist festgesetzt, während der sich 10% der bayerischen Wahlberechtigten (1 Million Menschen!) in den Rathäusern eintragen müssen. Erst wenn auch diese Hürde übersprungen ist, kommt es zum eigentlichen Volksentscheid. Bitte tragen Sie sich alle in euren Wohnorten in diesem Zeitraum ein! Den Personalausweis einstecken, im Rathaus vorbeigehen und dabei einen wichtigen Schritt für mehr Artenschutz gehen!

 

Der Gesetzentwurf im Wortlaut: https://www.volksbegehren-artenvielfalt.de

Fragen zum Artenschwund: https://volksbegehren-artenvielfalt.de/faq-artenvielfalt/

Fragen zur Volksgesetzgebung: https://volksbegehren-artenvielfalt.de/faq-volksbegehren

 

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Werden Sie Teil von AB-summt!

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Wollen Sie das Aktionsbündnis "Aschaffenburg summt!" aktiv fördern oder unterstützen???

Dann füllen Sie den folgenden Unterstützungsantrag aus und SUMMEN SIE MIT!!!

Wir freuen uns über jede Form der Beteiligung!!!

UNTERSTÜTZUNGSANTRAG

Lößlehmwand für Wildbienen

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Um Wildbienen geeignete Nistmöglichkeiten zu schaffen, hat die untere Naturschutzbehörde der Stadt Aschaffenburg mit Unterstützung des städtischen Tiefbauamtes kürzlich Lösswände am Pfaffenberg (westlich der Gemarkungsgrenze Goldbach) freigestellt.

Zur Information der Öffentlichkeit ist geplant, im nächsten Jahr mit der überreichten Spende des Angelsportverein (ASV) Blinker Schweinheim von 400 €, die durch einen ungenannten Spender auf 600 € aufgestockt wurde, eine Informationstafel zum Thema "Lösswand als Lebensraum für Wildbienen" zu finanzieren und vor Ort aufzustellen. Interessierte Menschen sollen somit über den Wert von Lösswänden für Wildbienen und andere Tierarten informiert werden. Das Projekt ist somit als Beitrag zu dem Aktionsbündnis „Aschaffenburg summt!“ zu sehen.

Sonnenexponierte Lösswände bieten in Kombination mit blütenreichen Magerwiesen besonders wertvolle Lebensräume für Wildbienen. Am Pfaffenberg sind die Voraussetzungen hierfür optimal erfüllt. In den weichen Löss werden von solitär lebenden Wildbienenarten Hohlräume gegraben, um ihre Brutröhren anzulegen. Ursprünglich an sonnenbeschienenen Prallhängen der einst wilden Flussläufe, werden als Ersatz Elemente der Kulturlandschaft wie Hohlwege und Lössanschnitte von Wildbienen als Nistmöglichkeiten genutzt. Allerdings gehen auch diese Biotopstrukturen immer weiter verloren. Der Lebensraum Lösswand wird zudem von vielen weiteren Tierarten genutzt.

Text: Hannah Diehl

 

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